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Nr. 2017 | 2

Metatexte

Texte über Texte schreiben, Bücher über Bücher lesen: Metatexte umfassen die Gesamtheit von Kommentaren, die sich auf einen anderen Text beziehen, seien das mündliche oder schriftliche Kommentare, Chats, Empfehlungen von Booktubern, Anmerkungen zu Texten von Schülerinnen und Schülern, Randnotizen, Vorworte, Zusammenfassungen, Paraphrasen, Leads in Zeitungstexten, Archivierungstechniken etc. Mehr

  • Fokusartikel Texte zu Texten verfassen – vom schulischen Genre zum fachlichen Schreiben von Afra Sturm

    Das Verfassen von Metatexten – das heisst von Texten zu Texten oder auch von Texten über Texte – ist an fachspezifische Anforderungen gebunden, sei es im Fach Deutsch oder in Geschichte, Physik, Chemie etc. Aus einer didaktischen Perspektive gilt es einerseits zu klären, worin die fachspezifischen Anforderungen bestehen – diese umfassen weit mehr als Textsortenmerkmale –, andererseits dem Umstand Rechnung zu tragen, dass das Verfassen von Metatexten eine hybride Aufgabe darstellt, da Lese- und Schreibprozesse ineinander übergehen. Der Beitrag erläutert die theoretischen Grundlagen und disktuiert ausgewählte empirische Befunde. Dabei wird argumentiert, dass fachspezifisches Schreiben, das über schreibendes Lernen hinausgeht, nicht nur mit Blick auf einen Zuwachs an Fachwissen gemessen werden sollte, sondern auch mit Blick auf einen Zuwachs an fachlichen Schreibkompetenzen.

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  • Fokusartikel Zuhörnotizen sprachdidaktisch strukturieren – Ein Unterrichtsbeispiel für die Sekundarstufe I von Thomas Lindauer, Linda Leutwiler

    Das Unterrichtsbeispiel für die Sekundarstufe I zeigt, wie das Erstellen von Zuhörnotizen strukturiert werden muss, damit sich Jugendliche Notizen zu einem Hörtext/Lehrvortrag so machen können, dass sie fürs fachliche Lernen genutzt werden können. Das Notizenmachen soll dabei im Deutschunterricht eingeübt und reflektiert werden. Danach muss dann die Form der Strukturierung in anderen Fächern aufgegriffen werden, damit sich die Schüler und Schülerinnen zum einen fürs fachliche Lernen dienliche Notizen machen und zum anderen das Notizenmachen einüben können. 

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  • Fokusartikel Charakteristika von Kundenrezensionen auf amazon.de von Martin Rehfeldt

    Der Artikel stellt zunächst die Infrastruktur vor, mittels derer Kundenrezensionen auf amazon.de veröffentlicht werden können, und referiert von verschiedenen Seiten daran vorgebrachte Kritik. Vor diesem Hintergrund werden hernach ausgewählte Ergebnisse einer 2014 an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg durchgeführten teilautomatisierten inhaltsanalytischen Studie vorgestellt, in der Charakteristika von Amazon-Kundenrezensionen untersucht wurden. Dabei stehen die Ausstellung von Subjektivität sowie die angelegten Wertungskriterien im Vordergrund. Abschließend wird anhand einer Beispielanalyse diskutiert, was die Ergebnisse über das Verhältnis von Laienrezensionen zu professionellen Literaturkritiken aussagen.

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  • Fokusartikel Autor-Metatexte: Diffuse Orte des Selbstkommentars von Francine Fallenbacher-Clavien

    Autor-Metatexten wird eine flüchtige Realität zugewiesen, die der laufenden Entwicklung literarischer Techniken und Praktiken entspricht. Unsere Kategorisierung von Metatext-Typen erfolgt unter Rückgriff auf Poetik und Diskurspragmatik und nimmt die Felder Literatur, Herausgeberschaft sowie «Autorenhaltungen» in den Fokus.

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  • Fokusartikel Metalepse des Lesers im PISA-Metatext von Bertrand Daunay

    Gegenstand dieses Beitrags ist ein banales, aber irritierendes Phänomen: Beschrieben wird die Verwirrung, die die Aussage eines Metatextes über einen fiktionalen Text zwischen dem Text und dem Metatext, zwischen fiktiver Aussage und reellem Kommentar schafft. Diese Verwirrung produziert eine ähnliche Grenzüberschreitung wie die narrative Metalepse, nur wird sie von den Lesenden über ihre Kommentare hergestellt. Man kann daher von einer Metalepse des Lesers sprechen. Diese Metalepse des Lesers wird hier in einem ganz spezifischen schulischen Metatext kritisch betrachtet: in den Ausführungen zu literarischen Texten im Rahmen von PISA.

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  • Fokusartikel Anmerkungen zum Schreiben von Zusammenfassungen wissenschaftlicher Texte an der Universität von Suzanne-G. Chartrand

    Im Rahmen von Ausbildungsmodulen in der Forschung wird von den Studierenden oft verlangt, wissenschaftliche Texte zu lesen und darüber Zusammenfassungen zu schreiben, um die individuelle Reflexion (professionelles Gedächtnis) oder die Reflexion in der Gruppe (Analyse in der Praktikumsgruppe) zu unterstützen. Es ist nicht immer einfach, diese Praxis zu begleiten und zu diskutieren. Suzanne-G. Chartrand hat den vorliegenden Text zuerst ihren Master- und Doktorats-Studierenden in Didaktik vorgelegt. und stellt ihn an dieser Stelle  Ausbildenden und Studierenden zur Verfügung, die eine didaktische Anleitung zu diesem Thema suchen.

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  • Fokusartikel Dokumentarische Links weben von Aurélie Cardinaux

    Seit Jahrzehnten haben Dokumentalisten und Archivarinnen Methodologien entwickelt, um die gesammelten und aufbewahrten Dokumente zu verorten und sie als einzelne Texte und im Zusammenspiel mit anderen archivierten Texten zu verstehen. Daher sind Metadaten und Metatexte der Alltag in den Informationswissenschaften. Eine Archivarin berichtet darüber, wie sie Verbindungen «webt» zwischen Dokumenten, ihren UrheberInnen und deren NutzerInnen überall und jederzeit.

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Stimmen zur Plattform

Für meine eigene Arbeit sind die aktuellen Einblicke in benachbarte Forschungsfelder von besonderer Bedeutung. Cornelia Rosebrock, Goethe-Universität, Frankfurt a.M.
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