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Archiv Sämtliche Ausgaben seit 1992

Im Archiv finden Sie alle Beiträge, die seit 2010 auf der Online Plattform leseforum.ch erschienen sind. Zugänglich sind auch die jährlichen Bulletins, die der Verein Leseforum Schweiz von 1992 bis 2006 in gedruckter Form publiziert hatte.


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Leseförderung in den Kantonen: Ansätze und Erfahrungen

Zehn Jahre nach der 1. PISA-Studie hat sich die Schweizer Leseförderungslandschaft grundlegend verändert. Auf dem Hintergrund der ungenügenden Lesekompetenzen von 20 Prozent der Schweizer Schulabgängerinnen und -abgänger machten sich Bildungspolitik und Leseforschung damals daran, die Befunde der Studie zu analysieren und erste Schritte hin zu einer Verbesserung der Situation vorzuschlagen. Anlässlich einer internationalen Tagung wurde 2002 in Aarau nach den Gründen der Lesedefizite der Schweizer SchülerInnen gefragt und Modelle anderer Praxis aus dem Ausland vorgestellt. Die EDK verabschiedete 2003 den „Aktionsplan «PISA 2000»-Folgemassnahmen“ mit Handlungsvorschlägen zur Sprachförderung auf allen Ebenen. Die deutschsprachige Leseforschung begann, die angelsächsische Leseförderung intensiver zu rezipieren und entwickelte ein Lesekompetenzmodell, das nicht mehr auf nur auf der Grundlage „Lesen lernt man durch viel Lesen“ basiert, sondern kognitive, reflexive und motivationale Aspekte miteinbezieht (Hurrelmann 2002, Rosebrock 2008) – und sie brachte die Wichtigkeit frühkindlicher literaler Erfahrungen aufs Tapet. Mehr

  • Fokusartikel Evaluation des Projekts «Buchstart Schweiz» von Claudia Kovalik
    Ausgehend von positiven Erkenntnissen im Bereich frühkindlicher Sprachförderung, wurde im Jahre 2008 das schweizerische Projekt «Buchstart» ins Leben gerufen. Das Projekt hat zum Ziel, Babys und Kleinkinder schon früh in Kontakt mit Büchern und Schrift kommen zu lassen und sie so beiläufig und ganz selbstverständlich in die Schriftsprachkultur hineinwachsen zu lassen. Dieser Artikel bietet einen Überblick über Resultate aus der ersten Evaluation des «Buchstart»-Projekts, die im Rahmen einer Masterarbeit an der HTW Chur durchgeführt wurde. Weiterlesen im PDF (DE)
  • Aus der Praxis 101 gute Gründe, gerne zu lesen von David Bürki
    Der Autor stellt ein hübsch illustriertes, mit Humor gespicktes Lehrwerk mit 101 guten Gründen für das Lesen vor. Die Lehrpersonen der ersten Klassen des Kantons Neuenburg arbeiten mit dem Buch. Sie setzen es mit ihren Schülerinnen und Schülern vielfältig ein, und sie tun dies gerne, denn es kommt an! Das Buch bietet eine gute Möglichkeit der schulischen Leseförderung von Kindern im Erstlesealter. Weiterlesen im PDF (FR)
  • Aus der Praxis Die Lesewerkstatt macht «lernfreudig» von Mark Plüss
    Seit etwas mehr als einem halben Jahr trainiert eine Mittelstufenklasse mit der Lesewerkstatt – Zeit für eine Zwischenbilanz. Schulkinder und Lehrpersonen finden das Programm wirksam und arbeiten gerne damit. Weiterlesen im PDF (DE)
  • Weitere Artikel Peer Assisted Learning in der Lesedidaktik am Beispiel Lesestrategie-­Trainings Teil 1 von Maik Philipp
    Die Förderung schwacher Leser hat seit der ersten PISA-Studie an Priorität gewonnen. Während erste Transfer-Bemühungen angelsächsischer Ansätze in der Lesedidaktik beobachtbar sind, steht dies bei der Vermittlung von Lesestrategien mithilfe der Peers noch aus. Der vorliegende Beitrag arbeitet den Forschungsstand zum «Peer Assisted Learning» (PAL) im Lesen auf, stellt drei Arten von Lesestrategie-Programmen mit PAL vor und vergleicht sie systematisierend. In der Leseforum-Ausgabe 4/2010 wird in einer Fortsetzung eine weitere Facette des PAL beleuchtet: die Rolle der Lehrkraft bei der Implementierung von solchen Programmen. Weiterlesen im PDF (DE)
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