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Archiv Sämtliche Ausgaben seit 1992

Im Archiv finden Sie alle Beiträge, die seit 2010 auf der Online Plattform leseforum.ch erschienen sind. Zugänglich sind auch die jährlichen Bulletins, die der Verein Leseforum Schweiz von 1992 bis 2006 in gedruckter Form publiziert hatte.


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Literalitätsförderung in vielsprachigen Schulen

Sprachliche und literale Fähigkeiten sind wichtige Voraussetzungen für Schul- und Berufserfolg. Es ist vielfach belegt, dass Kinder und Jugendliche mit Migrations-hintergrund in diesen Bereichen leistungsmässig oft hinter ihren Mitschülerinnen und Mitschülern zurückbleiben. Dabei ist allerdings zu beachten, dass Mehrsprachigkeit nicht an sich, sondern erst in Verbindung mit einem niedrigen sozio-ökonomischen Status der Herkunftsfamilie zum Bildungsrisiko wird. Die (Un-)Vertrautheit mit Literalität und – in Abhängigkeit davon – mit der schulischen Bildungssprache dürften dabei eine Schlüsselrolle spielen. Mehr

  • Fokusartikel Deutsch (als Zweitsprache) im Fachunterricht - am Beispiel Lesen von Claudia Hefti, Claudia Schmellentin, Hansjakob Schneider
    Der Zusammenhang von Sprachfähigkeiten und Schulerfolg ist auf der Sekundarstufe verschiedentlich festgestellt worden. Für Schülerinnen und Schüler mit einer anderen Herkunftssprache als Deutsch ist dieser Befund problematisch, ganz besonders im frühen, aber auch im fortgeschrittenen Stadium des Deutscherwerbs. Es besteht eine Diskrepanz zwischen den im Fachunterricht geforderten und den vorhandenen Sprachkompetenzen. Von dieser Diskrepanz sind jedoch nicht nur Lernende mit Deutsch als Zweitsprache betroffen. Zur Minimierung der Diskrepanz scheint bei Schülern und Schülerinnen im fortgeschrittenen Stadium des Deutscherwerbs keine zweitsprachspezifische Förderung angezeigt, sondern eine Förderung von Kompetenzen der konzeptionellen Schriftlichkeit, die alle leseschwachen Schülerinnen und Schüler betreffen sollte, eine Förderung in Deutsch als Bildungssprache sozusagen. Im vorliegenden Beitrag wird der Frage nachgegangen, welche Faktoren auf die oben beschriebene Diskrepanz wirken und welche Massnahmen zu treffen sind, um die Auswirkungen der Diskrepanz zu minimieren. Am Beispiel exemplarischer Analysen von Lehrmitteltexten wird aufgezeigt, dass die Texte auf Sekundarstufe I zum Teil fachspezifische Merkmale aufweisen. Aus diesem Grund ist eine fachspezifische sprachdidaktisch fundierte Begleitung beim Lesen (und eigentlich auch beim Verfassen) solcher Texte wichtig. Das Ziel, dass Lernende bei der Aneignung von sachfachlichem Wissen nicht am sprachlichen Können scheitern, ist von den Didaktiken der Sachfächer in Zusammenarbeit mit der Sprachdidaktik anzugehen. Weiterlesen im PDF (DE)
  • Aus der Praxis Bilderbücher lassen Sprachen lebendig werden von Brigitte Anderegg, Therese Salzmann
    Kindern, die mit mehreren Sprachen aufwachsen, bieten zweisprachige Bilderbücher eine grosse Chance: Sie fördern sowohl die Erstsprache als auch Deutsch. Die Beschäftigung mit anderen Sprachen und Kulturen ist aber für alle Kinder bereichernd. Der Beitrag bietet einen Überblick über zweisprachige Bilderbücher auf dem Buchmarkt. Weiterlesen im PDF (DE)
  • Aus der Praxis «Beim Lesen komm ich jetzt besser voran» - Leseförderung in mehrsprachigen Schulen von Claudia Neugebauer
    Im vorliegenden Beitrag wird anhand von Beispielen aus dem vierten und siebten Schuljahr gezeigt, wie mit gezielten didaktischen Massnahmen der Leseunterricht in mehrsprachigen Schulen verbessert werden kann. Die beschriebenen Probleme sind typisch für den Unterricht in mehrsprachigen Klassen und Lerngruppen und die diskutierten Lösungsvorschläge lassen sich auf den Unterricht mit unterschiedlichen Altersgruppen und in verschiedenen Fächern übertragen. Weiterlesen im PDF (DE)
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