Ausbildung von Lehrpersonen in Fremdsprachen-Lesedidaktik: Ausbildungsdispositive – Integration von Forschung und Entwicklung

Abstract | von Marianne Jacquin, Bettina Imgrund, Gabriela Ochsner Jannibelli und Marie-Aline Hornung
Der Beitrag behandelt, ausgehend vom Beispiel der Lesedidaktik, einige Herausforderungen im Rahmen der Grundausbildung künftiger Fremdsprachen-Lehrpersonen auf der Sekundarstufe I und II. Wie kann man ihre Experimentierlust und ihre Fähigkeit fördern, den Schülerinnen und Schülern den Zugang zu unterschiedlichen Textsorten in der Fremdsprache zu erleichtern? Welche Ausbildungstools regen die Studierenden dabei zu vertieften didaktischen Reflexionen an? Über welche Lesemodelle verfügt die Forschung und welches ist ihr Potential für die Konzeption eines Ausbildungs-/Unterrichtsdispositivs? Die Autoren verweisen auf einige mögliche Antworten auf diese Frage und beschreiben Ausbildungsmodule von drei Schweizer Bildungsanstalten. Der Artikel schliesst mit dem Aufzeigen möglicher Wege für Bildung und Forschung.

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Ausbildung zu Kulturvermittler/in für Kinder- und Jugendbücher und Lesen

Abstract | von Frédérique Böhi, Brigitte Praplan, Bianca Zanini
Der Beitrag präsentiert zwei praktische Projekte im Bereich des Buchstarts, der frühen Leseförderung und der Kinder- und Jugendliteratur in einer kulturellen und sozialen Perspektive. Das erste Projekt richtet sich an fremdsprachige Familien mit ihren Kindern im Vorschulalter (0 bis 5 Jahre); das zweite an Harmos-Schülerinnen und -schüler 1 bis 8, von 4 bis 13 Jahren und ihre Lehrpersonen. Die beiden Projekte werden von Mediatorinnen/Animatorinnen mit unterschiedlichem beruflichem Hintergrund durchgeführt. Sie werden aufgrund ihrer Beziehung zum Lesen und ihrer Motivation, das Lesevergnügen der Kinder und Jugendlichen zu wecken oder zu stärken, ausgewählt.
Ziel ist es, die Kompetenzen der Mediatorinnen und Mediatoren /Animatorinnen und Animatoren zu fördern und die Ausbildungsdispositive und -inhalte vorzustellen.

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Ein Bildungsexperiment rund um ein Kinderbuch in einer Institution für frühkindliche Erziehung

Abstract | von Glaís Sales Cordeiro & Birgit Mann Hernot
in Zusammenarbeit mit Mercedes Florez Correa & Karine Sautreuil

Der Beitrag schildert ein Bildungsexperiment im Rahmen des Workshop-Zyklus Regards croisés sur la petite enfance. Das Experiment wurde in den Espaces de vie enfantine (EVE) der Universität Genf mit zwei Gruppen von Kindern im Alter von 3-4 Jahren durchgeführt. Vorgestellt wird eine auf das Lesen und Verstehen eines Bilderbuches ausgerichtete Sequenz von Aktivitäten. Sie wurde in Zusammenarbeit mit einer Forscherin, einer pädagogischen Begleiterin und zwei Kindergärtnerinnen durchgeführt. Die Analyse der Umsetzung der beiden Aktivitäten der Sequenz sollte zur Diskussion führen, was das Experiment im Zusammenhang mit den verschiedenen betroffenen Akteuren gebracht hatte.

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Eine «Lesefee» für jedes Kind…
Ausbildung der Kleinkinder-Erzieherinnen und -erzieher: ein Instrument der Illettrismusprävention

Abstract | von Mona Ditisheim
Der Beitrag präsentiert die Grundlagen, den Inhalt und die Organisation der Ausbildung des Vereins Illettrismusprävention im Vorschulalter im Kanton Neuenburg (Association Prévention de l’Illettrisme au Préscolaire, PIP - Canton de Neuchâtel) für Kleinkinder-Erzieherinnen und -erzieher. Sie sollen dafür sensibilisiert werden, wie wichtig es ist, dass bereits die Kleinkinder in Kontakt mit Büchern und Geschichten kommen.

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Gespräche mit Kindern und Elternzusammenarbeit im Projekt «Schenk mir eine Geschichte – Family Literacy»: Möglichkeiten einer Weiterentwicklung

Abstract | von Thérèse Salzmann
Die Leseanimatorinnen des Projekts „Schenk mir eine Geschichte“ leiten Eltern-Kind-Gruppen zu verschiedenen Aktivitäten rund um Sprache und Literalität in den Erstsprachen der Familien an. Ziel ist es, dass Kinder in den Animationen vielfältig sprachlich tätig sein können und Eltern sprachfördernde Praktiken erkennen und Anregungen mit nach Hause nehmen. Der vorliegende Beitrag beschreibt anhand von Filmausschnitten aus Animationen und Äusserungen der Animatorinnen über ihre Sprachförderpraxis, was in diesem Projekt bereits erreicht wird und wo die Qualität in der Animationsarbeit weiterentwickelt werden könnte.

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Das ist ein Fernkurs
Der Fernkurs Kinder- und Jugendliteratur als Beitrag zur Aus- und Weiterbildung von Literatur-VermittlerInnen


Abstract | von Kathrin Wexberg
Die STUBE, eine Einrichtung der Erwachsenenbildung in Wien, wendet sich an Interessierte und VermittlerInnen von und für Kinderliteratur. Im Beitrag wird der Fernkurs Kinder- und Jugendliteratur der STUBE vorgestellt, ein im deutschsprachigen Raum einzigartiger viersemestriger Lehrgang. Die Möglichkeit, anhand von Skripten und der eigenständigen Auseinandersetzung im Rahmen von regelmäßigen Hausübungen wesentliche Elemente und Traditionslinien der KJL kennen zu lernen, kann als Beitrag zur Literalitätsförderung von VermittlerInnen gesehen werden.

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